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 Alstom Logo

Die ALSTOM Transport Deutschland GmbH steht vor großen Herausforderungen, die Veränderungsstrategie muss kommuniziert, vor allem aber gelebt werden. Mit diesem Anspruch hat sich Jens Bünte (Personalchef für Deutschland & Österreich)an DIALOGBILD gewandt. Relativ schnell wurde die Situation des Unternehmens klar und so entwickelten wir eine Kommunikationsstrategie, die nicht nur visuell ansprechend ist, sondern wachrütteln und mitreißen soll. Da der Erfolg einer Strategie maßgeblich von der Akzeptanz und Mitgestaltung der Mitarbeiter abhängt, einigten wir uns auf zwei Kreativworkshops, um das Bild konzeptionell zu erarbeiten. Der erste Workshop fand mit rund 15 Führungskräften statt und resultierte in einer Bildwelt, in der eine Drehscheibe als zentraler Punkt des Dialogbildes gewählt wurde. Allen war wichtig die Vergangenheit des Unternehmens aufzuzeigen, den Weg des Transformationsprogramms „GerA 2020“ zu konkretisieren und einen Bildbereich für die Zukunft zu berücksichtigen. Diese Vorüberlegungen wurden einstimmig von der zweiten Workshop Gruppe angenommen und weiter ausgearbeitet. Mit 20 Change Agents aus unterschiedlichen Fachbereichen wurde dieses Bild dann in einem gemeinsamen Plenum konkretisiert und Szenen in der Bildwelt platziert. Am Ende des zweiten Workshops war das Dialogbild prall gefüllt und die Story weitestgehend geschrieben. Entschieden wurde sich für positive und negative Darstellungen, die alle Mitarbeiter ansprechen, und zum Nachdenken anregen sollen. Mit nur einem Ziel: gemeinsam das Transformationsprogramm zum Erfolg zu führen.

GerA 2020

TRANSFORMATIONSPROGRAMM

Alstom DB Szene Prozesse

 

Foto Jens Bünte

Jens Bünte
Director Human Resources
Germany & Austria
ALSTOM Transport
Deutschland GmbH

„Erfahrungen aus früheren Transformationsprogrammen haben gezeigt, wie wichtig es ist, die ganze Organisation in den Veränderungsprozess mit einzubeziehen. Dialogbild bietet dafür eine perfekte Möglichkeit, nämlich die Sorgen, Ideen aber auch Erwartungen so vieler Menschen wie möglich zu berücksichtigen und leicht verständlich für alle darzustellen. Die anfängliche Skepsis des ein oder anderen ist nach wenigen Tagen im Projekt in echte Begeisterung umgeschlagen. Das war sicher nicht mein letztes Dialogbild.“

 

 

DIE MEILENSTEINE DER DIALOGBILDENTWICKLUNG

 Alstom Bildwelt

 
Im ersten Führungskreis Workshop wurde das visuelle Grundgerüst für das spätere Dialogbild gelegt.

 

 Alstom Skizze
 

Gemeinsam mit den Change Agents des Transformationsprogramms wurde das Grundgerüst des Führungskreises weiter ausgearbeitet und mit Szenen gefüllt. Relativ schnell wurde sich die Workshopgruppe einig, dass wir für dieses Dialogbild zueinander passende positiv/negativ Szenen entwickeln sollen. Die Teilnehmer kommunizierten im Anschluss als Change Multiplikatoren das Dialogbild in Ihren Bereich.

 

EINIGE BEISPIELSZENEN AUS DEM DIALOGBILD

 Alstom Szene 1

In dieser Darstellung wird gezeigt, dass ein Erfolg nur eintreten kann, wenn alle, d.h. alle Personen und alle Interessengeruppen wie Geschäftsleitung, Management, Mitarbeiter, Gewerkschaften und Betriebsrat in eine Richtung schieben. Gleichzeitig kann man sehen, dass noch nicht alle an Bord sind, wobei sich einige noch überlegen, sich dem Wandel anzuschließen und wiederum andere sich schon auf den Weg gemacht haben.

 

 

 

Alstom Szene 2

 

 Alstom Szene 3

Anhand dieses Beispiels zeigt das Unternehmen, wie seine Meetingkultur in einigen Meetings aussieht und wie es sich diese zukünftig wünscht. Links gibt es weder eine gut durchdachte Agenda, noch Teilnehmer die auch wirklich zuhören oder sogar zu spät kommen. Dies frisst nicht nur wertvolle Arbeitszeit, sondern ist für den Vortragenden oft unangenehm. Wünschenswert ist daher die rechte Visualisierung; eine klar definierte Agenda, aktive Meetingteilnehmer und ein Zeitplan der funktioniert und eingehalten wird.

In der negativen Darstellung sehen wir Mitarbeiter und Führungskräfte, die an ihren eigenen Zielen arbeiten und diese verfolgen. Diese Ziele können auch gegensätzlich wirken. Die positive Darstellung zeigt, dass Mitarbeiter und Führungskräfte gemeinsam an gemeinsamen Zielen und einer gemeinschaftlichen Zielerreichung arbeiten sollen.

 

DAS INTERVIEW

 Foto Ralf Dingerdissen

 

Ralf Dingerdissen
Bogie Operations
Director Germany
ALSTOM Transport
Deutschland GmbH

   


„Als wir das erste mal in Hamburg bei DIALOGBILD waren, und die vielen unterschiedlichen und tollen Beispiele anderer Unternehmen gesehen haben, waren wir – salopp gesprochen – total geflasht und von der ersten Sekunde an überzeugt, dass dies unser Tool werden musste. Wir haben es dann geschafft, dass unser Funke der Begeisterung auf unser gesamtes Managementteam übergesprungen ist. Wir sind sehr stolz auf unser Dialogbild und es hilft uns täglich bei der Umsetzung unseres Transformationsprozesses.“

Warum haben Sie sich für die Dialogbild  Methode entschieden?
Während Benchmark-Besuchen in verschiedenen Unternehmen mit sehr erfolgreich durchgeführten Veränderungsstrategien, ist uns Dialogbild als effizientes Werkzeug zur Unterstützung des gesamten Change Prozesses aufgefallen.

Welche Chancen sehen Sie in dieser Methode?
Eine der großen Chancen ist die völlig andere Art der Kommunikation abseits von Powerpoint und Frontalmeetings. Mit Hilfe des Dialogbildes kommen alle Funktionen, Hierarchien und Gruppen direkt und ungeschminkt ins Gespräch. Durch den Interpretationsspielraum der bildlichen Darstellung entwickeln sich vom ersten Moment an Gespräche und Diskussionen und die Verbildlichung komplexer Themen und Sachverhalte erleichtert in hohem Maße das Gespräch zwischen den Kollegen und Mitarbeitern.

Wie ist das Dialogbild entstanden?
Wir haben einen 2-Stufen-Prozess durchlaufen an dessen Anfang das Managementteam unter der Leitung von Didier Pfleger, Geschäftsführer der Alstom Transport Deutschland GmbH den Bildrahmen, die Ziele und die grobe Storyline in einem eintägigen Kreativworkshop festgelegt hat. Aufbauend auf diesen Vorgaben hat eine Gruppe sogenannter Multiplikatoren oder Change Agents das finale Bild in einem zweiten Eintagesworkshop gestaltet und alle Einzel-szenen erarbeitet. Nach der Vorstellung dieser Ergebnisse war der Rest Finetuning.

Wie war die Reaktion der beiden Workshop Gruppen?
Beide Gruppen waren trotz anfänglicher Skepsis schnell mit Herzblut und Enthusiasmus bei der Sache. Es wurde lebhaft diskutiert, teilweise gestritten, aber immer eine gemeinsame Lösung gefunden. Der Geist, der das Transformationsprogramm tragen sollte war sofort spürbar.

Wie war für Sie die Zusammenarbeit mit DIALOGBILD?
Wir haben DIALOGBILD als einen professionellen Partner kennengelernt, der es geschafft hat, uns in die richtige Richtung zu lenken. Es war zu jeder Zeit der Bildentwicklung Platz für „unser“ Bild. Zusätzlich zu dem erreichten Ergebnis, das uns alle mit Stolz erfüllt, hatten wir auch sehr viel Spaß in den Gesprächen mit unserer Projektleiterin Dania Buchal und ihrem Sparringspartner Herrn Anders.

Wie setzen Sie das Dialogbild ein?
Die Alstom Transport Deutschland GmbH durchläuft aktuell einen Change Prozess. Dieser umfaßt viele klassische Ansätze zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und das Dialogbild ist eine perfekte Ergänzung nicht nur das gesamte Transformations-
programm sondern vor allem den sehr oft vernachläßigten Faktor „Mensch“ aufzugreifen und zu transportieren. Über die bildliche Darstellung guten und schlechten Verhaltens entstehen Dialoge zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter und es kann ungezwungen über Erwartungen aber auch Bedürfnisse gesprochen werden.

Wie ist die Resonanz auf das fertige Dialogbild?
Wir haben unser Dialogbild dem Managementteam und den Change Agents vorgestellt, und die einhellige Meinung ist: super! Niemand kann es mehr abwarten, das Bild zu nehmen und in die Kaskadierung zu gehen. Aktuell erarbeiten wir die entsprechende Kommunikationsstrategie und auf der nächsten Betriebsvollversammlung geht es los.

Sind Ihre Erwartungen an das Bild erfüllt worden?
Kurze Antwort: Ja. Allerdings ist es noch zu früh ein endgültiges Resumee zu ziehen, da der Kaskadierungsprozess noch nicht begonnen wurde.